Allgemeine Geschäftsbedingungen

agbs

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN von Kai Nielsen fotografie

 

  1. Geltung der AGB

Die von Kai Nielsen fotografie (im folgenden „Auftragnehmer“ genannt) durchgeführten Aufträge werden nur zu den

nachstehend aufgeführten Allgemeinen Geschäftsbedingungen abgewickelt.

Der Auftraggeber erkennt diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen für den vorliegenden Auftrag und zugleich

für alle zusätzlichen und zukünftigen Geschäfte mit Auftragnehmer an.

Den allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden mit Annahme des Auftrages zugestimmt.

 

  1. Kostenvoranschlag und Auftragsbestätigung

2.1 Kostenvoranschläge  (KVA) sind freibleibend und unverbindlich.

2.2  Vom Auftraggeber erteilte Aufträge kommen erst durch schriftliche Auftragsbestätigung zustande und

führen zum Vertragsschluss, sofern die Auftragsbestätigung dem KVA entspricht. Übersendet der Auftraggeber

die Auftragsbestätigung, muss diese dem Auftragnehmer rechtzeitig vor einem Shooting vorliegen.

2.3 Zahlungsbeträge werden in Euro ausgewiesen.

 

  1. Leistungen und Termine

3.1 Auftragnehmer ist, soweit sich nicht aus dem Briefing oder Ähnlichem etwas anderes ergibt, zur freien

künstlerischen Gestaltung  des Auftrags berechtigt. Insofern sind Reklamationen zu Bildauffassung,

Perspektive, Farbe, Komposition, der Auswahl der Fotomodelle, des Aufnahmeortes und der angewendeten

(optisch-)technischen Mittel ausgeschlossen. Vorgaben des Auftraggebers hat der Auftragnehmer zu

entsprechen.

3.2 Auftragnehmer ist nicht verpflichtet, Negative und/oder Bilddaten zu archivieren.

3.3 Fixe (Liefer-)Termine  bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Sie sind ausdrücklich als solche zu

bezeichnen. Andernfalls handelt es sich um voraussichtliche unverbindliche Zeitangaben.

3.4 Terminänderungen bzw. Terminverschiebungen nach Vertragsschluss bedürfen der ausdrücklichen Zustimmung des Auftragnehmers.

 

  1. Abnahme

4.1 Die Abnahme kann nicht verweigert werden, wenn die Leistungen dem Briefing entsprechen. Nachträgliche

Änderungen des Briefings sind nur dann wirksam, wenn der Auftragnehmer diesen zustimmt. Bei Shootings ist

die Abnahme i.d.R. vor Ort durch einen Bevollmächtigten des Auftraggebers vorzunehmen.

4.2 Mängelrügen müssen umgehend nach Erhalt des Materials schriftlich erfolgen. Nach Ablauf einer Frist von 5

Werktagen gilt das Werk in Bezug auf offene Mängel als vertragsgemäß und mängelfrei abgenommen.

4.3 Bei Werken, die dem Auftraggeber zur Verfügung gestellt werden, steht dem Auftraggeber eine Zeit von 7 Tagen ab Datum

der Lieferung zur Sichtung und Auswahl zu. Sofern innerhalb der zuvor genannten Frist ein

Lizenzvertrag nicht zustande kommt, sind zur Verfügung gestellte Werke und/oder entsprechende Bilddatenträger unverzüglich

zurückzugeben sowie sämtliche Daten der Bilder, die der Auftraggeber bei sich gespeichert hat, zu löschen. Mit der Überlassung der

Werke zur Sichtung und Auswahl werden keine Nutzungsrechte übertragen.

Sofern die Werke zu Layoutzwecken oder in sonstiger Weise als Arbeitsvorlagen, auch im Zusammenhang mit

Präsentationen bei Auftraggeber, verwendet werden, ist dies bereits kostenpflichtig.

 

  1. Rechte

5.1 Dem Auftraggeber werden nach vollständiger Zahlung der vereinbarten Gesamtsumme (d.h. einschließlich

Vergütung und (Fremd-)Kosten urheberrechtliche, nicht-ausschließliche/einfache Nutzungsrechte ausschließlich

zu dem vertraglich vereinbarten Zweck (gemäß dem KVA und/oder dem Individualvertrag) eingeräumt.

5.2 Sofern dem Auftraggeber Rechte für „alle Medien“ eingeräumt werden, umfasst dies folgende Nutzungen:

5.2.1 Above the Line :

–  Anzeigen in Publikumstiteln, Tageszeitungen, Fachtiteln, außerdem Beileger und Advertorials

–  Außenplakate incl. CLP bis Format 18/1, einschließlich Verkehrsmittelwerbung (gedruckt oder auch elektronisch)

5.2.2 Below the Line

–  POS-Material (Verbleib am POP) z.B. Displays, Banner am POS, Ladenkleber, Wobbler etc, incl. Plakate bis

max. 18/1-Format am/vor POS, incl. Messen (alle der o.a. Werbemittel gedruckt oder auch elektronisch)

–  VKF-Material (Mitnahmemöglichkeit vom POP) z.B. Broschüren, Kataloge, Flyer, Postkarten, Werbegeschenke

–  Direct Marketing (adressierte Werbung, z.B. Werbebriefe, Prospekte, Mailings)

–  PR, incl. z.B. Kundenmagazine und auch Jahresberichte

–  Interne Nutzung incl. Intranet

5.2.3 Online

–  Kunden-Homepage / Kunden-Apps (eigene Werbefläche)

–  Internetwerbung / App-Werbung incl. Banner, Pop-up’s etc. (gekaufte Werbefläche)

–  Social Media & Blogs

–  Downloads (pdf, Broschüre)

–  Emailing

Eine weitergehende Nutzung – auch über den vereinbarten Zeitraum oder das vereinbarte Territorium hinaus –

bedarf der ausdrücklichen schriftlichen Zustimmung und ist gesondert zu entgelten.

5.3 Jede Art von Vervielfältigung, Verbreitung, Veröffentlichung, Veränderung, Bearbeitung, öffentliche

Zugänglichmachung, Umgestaltung zur Reproduktion auf andere Bildträger etc. bedarf, soweit sie nicht von der

vertraglich vereinbarten Nutzung gedeckt ist, der ausdrücklichen schriftlichen Zustimmung von

Auftragnehmer. Insbesondere ist der Auftraggeber nicht berechtigt, das Werk zu scannen und/oder digital,

auch in Teilen zu speichern, zu bearbeiten, umzugestalten, zu vervielfältigen, zur Herstellung neuer digitaler

Bilder zu verwenden bzw. auf andere Medien- und Bildträger zu übertragen.

5.4 Rechte zur Bearbeitung , Änderung oder Umgestaltung werden nur dann eingeräumt, wenn dies schriftlich

vereinbart wurde. Auch darf das Bildmaterial nicht abgezeichnet, nachgestellt fotografiert oder anderweitig als

Motiv benutzt werden.

5.5 Soweit nicht anders vereinbart, gilt das Rechnungsdatum als Beginn des vereinbarten Nutzungszeitraums.

5.6 Ohne ausdrückliche Zustimmung von Auftragnehmer dürfen die Nutzungsrechte weder ganz noch teilweise

an Dritte übertragen werden.

5.7 Auftragnehmer und die für Auftragnehmer im Rahmen der Herstellung der Werke tätigen

Künstler/Urheber sind berechtigt, die von ihnen hergestellten Werke zum Zwecke der Eigenwerbung sowie für die Teilnahme

an Wettbewerben selbst zu verwenden und den Auftraggeber bzw. dessen Auftraggeber sowie das

Projekt namentlich zu nennen und dessen Kennzeichen (wie Logos) zu diesen Zwecken zu verwenden.

5.8 Optionen auf Nutzungsrechte sind spätestens bis 1 Jahr nach Rechnungstellung schriftlich gegenüber

Auftragnehmer auszuüben. Danach ist der Auftragnehmer nicht mehr an die Option gebunden.

5.9 Digitale Daten, die zur Herstellung des fertigen Werkes verwendet werden, z. B. 3D-Daten sowie Texture-Maps der jeweiligen

Objekte und Sets, und sämtliche Rechte an diesen digitalen Daten werden dem Auftraggeber nicht zur Verfügung gestellt bzw.

eingeräumt, sondern verbleiben ausschließlich beim Künstler/Urheber.

5.10 Der Besteller eines Portraits bzw. von Personenaufnahme ist nicht berechtigt, die Fotografie zu vervielfältigen und zu verbreiten. 60 UrhG

wird abgedungen.

5.11 Sämtliche Eigentumsrechte am Original des Werkes und überreichten Bildmaterial verbleiben bei

Auftragnehmer. Auftragsnehmer ist nicht verpflichtet, die von ihr hergestellten Werke oder Datenträger,

auf denen diese Werke gespeichert sind, zu archivieren.

5.12 Auftragnehmer ist berechtigt, Leistungen von Dritten, die zur Durchführung der Produktion eingekauft werden müssen

(z.B. Modellhonorare, Kosten für erforderliche Requisiten), im Namen und mit Vollmacht sowie für Rechnung des Auftraggebers

in Auftrag zu geben.

5.13 Das Recht zur Veröffentlichung von Werken, auf denen sich Personen befinden, wird erst nach ausdrücklicher

schriftlicher Zustimmung der abgebildeten Personen auf den Auftraggeber übertragen. Für den Fall, dass Modelrechte Teil

der Leistungen des Auftragnehmers sind, werden entsprechende Rechte erst nach vollständiger Zahlung der

vereinbarten Gesamt(Produktions-)Summe eingeräumt.

 

  1. (Mehr-)Kosten und Künstlersozialabgabe

6.1 Eine Kalkulationspanne von 10 % auf die in Kostenvoranschlägen (KVA) aufgeführte Endsumme und eine

Verschiebung der Kosten innerhalb der Kalkulation behält sich der Auftragnehmer vor. Kostenerhöhungen

müssen von Auftragnehmer nur dann angezeigt werden, wenn eine Überschreitung der ursprünglich

veranschlagten Netto-Gesamtkosten um mehr als 10 % erfolgt bzw. zu erwarten ist.

6.2 Der Auftraggeber ist verpflichtet, die kalkulierten Fremdkosten vor Beginn der Herstellung/Produktion in voller Höhe

an Auftragnehmer zu zahlen. Bei nicht rechtzeitiger Zahlung vor Produktionsbeginn ist

Auftragnehmer nicht verpflichtet, den Auftrag durchzuführen.

6.3 Ferner hat der Auftraggeber die Künstlersozialabgabe, die auf Seiten von Auftragnehmer für

Fremdleistungen unter Umständen anfällt, in der jeweiligen gesetzlichen Höhe an Auftragnehmer zu zahlen.

 

  1. Vergütung und Zahlung

7.1 Es gilt die vereinbarte Gesamt(Produktions-)summe (Vergütung und Fremdkosten), mit der die

vertragsgegenständlichen Leistungen sowie die Einräumung der Nutzungsrechte nach Ziffer 5. abgegolten ist,

unabhängig davon, ob und in welchem Umfang die Leistungen durch den Auftraggeber genutzt werden.

7.2 Sämtliche Rechnungen sind sofort nach Erhalt ohne Abzug von Skonto zur Zahlung fällig.

7.3 Die vertraglich vereinbarten Zahlungsansprüche bestehen unabhängig von dem in 5.1 definierten

Rechtevorbehalt in voller Höhe.

7.4 Auf die von Auftragnehmer in Rechnung gestellten Summen ist die jeweils gesetzliche Mehrwertsteuer zu

zahlen.

7.5 Verzug tritt bei Nichtzahlung 30 Tage nach Zugang der Rechnung oder einer gleichwertigen

Zahlungsaufforderung ein. Die Geltendmachung eines Verzugsschadens, wie Zinsen und Mahnkosten, bleibt

vorbehalten.

7.6 Das Währungsrisiko trägt der Auftraggeber.

 

  1. Stornierung/Terminänderungen und Ausfallvergütung

8.1 Stornierungen und Terminänderungen bzw. Terminverschiebungen nach Vertragsschluss sind schriftlich

vorzunehmen.

8.2 Stornierungen, Terminänderungen oder Terminverschiebungen sind wie folgt zu entgelten:

8.2.1 Bereits verursachte Fremdkosten hat der Auftraggeber in vollem Umfang zu tragen.

8.2.2 Die Auftragnehmervergütung/Honorar ist nach folgendem Schlüssel zu ersetzen:

8.2.2.1. Wetterausfall: 100% (Fotografenvergütung), 100% (Fremdkosten nach Beleg)

8.2.2.2 Stornierung: 100% des Produktionshandlings des Auftragnehmers plus

  • Zehn Werktage vor Beginn des Shootings                      50 % des Honorars zzgl. 100% Fremdkosten nach Beleg;
  • Sechs Werktage vor Beginn des Shootings:                   70 % des Honorars zzgl. 100% Fremdkosten nach Beleg;
  • Vier Werktage vor Beginn der Leistungserbringung :      85 % des Honorars zzgl. 100% Fremdkosten nach Beleg;
  • Danach                                                                             100% des Honorars zzgl. 100% Fremdkosten nach Beleg

8.3 Der Auftraggeber trägt das Risiko für Umstände, die von AUFTRAGNEHMER nicht zu vertreten sind, wie

witterungsbedingter Abbruch von Außenaufnahmen, fehlende Verfügbarkeit von Produkten, Requisiten und

Modellen (soweit diese vom Auftraggeber zu stellen sind), Reisesperren und höhere Gewalt.

8.4 Wird ein Auftrag aus Gründen, die Auftragnehmer nicht zu vertreten hat, nicht ausgeführt, kann er eine

Ausfallvergütung in Höhe von 100% des vereinbarten Honorars berechnen. Wird ein bereits begonnener Auftrag

nicht fertig gestellt, ohne dass dies Auftragnehmer zu vertreten hat, so steht ihr die vereinbarte

Gesamt(Produktions-)summe zu. Als begonnen gilt ein Auftrag, wenn Auftragnehmer mit der Ausführung

ihrer vertraglich geschuldeten Leistung angefangen hat. Wird die für die Durchführung des Auftrages

vorgesehene Zeit aus Gründen überschritten oder verschoben bzw. aus Gründen wiederholt, die nicht von

Auftragnehmer zu vertreten sind, z.B. bei nachträglich abweichenden Wünschen vom Briefing, schlechtem

Wetter, nicht rechtzeitiger Bereitstellung von Produkten, Nichterscheinen der Fotomodelle,

Reisegepäckverlust etc., erhöht sich das Honorar im Verhältnis zu der ursprünglich vereinbarten Vergütung. Die

Nebenkosten erhöhen sich in diesem Fall nach Aufwand.

 

  1. Weitere Haftung und Versicherung

9.1 Bei unberechtigter Verwendung, Weitergabe sowie sonstiger nicht vereinbarter Nutzung von

Fotografien wird vorbehaltlich weiterer Schadenersatzansprüche ein Mindesthonorar des fünffachen

vereinbarten Nutzungshonorars fällig.

9.2 Der Auftraggeber versichert, dass er an Vorlagen, Material, Programmen, Layouts etc., die er

dem Auftraggeber übergibt, liefert bzw. zur Durchführung des Auftrags zur Verfügung stellt die

entsprechenden Nutzungs- und Bearbeitungsrechte hat und die Verwendung durch Auftragnehmer keine Rechte

Dritter tangiert.

Für den Fall, dass Auftragnehmer von dem Auftraggeber beauftragt wird, ein ihr zur Verfügung gestelltes

Layout umzusetzen und gegen Auftragnehmer oder die in ihrem Auftrag tätigen Künstler wegen der

Umsetzung oder Verwendung des überlassenen Materials Schadensersatz- oder sonstige Ansprüche geltend

gemacht werden, hält der Auftraggeber den Auftragnehmer und die Künstler von sämtlichen Ansprüchen Dritter

frei und verpflichtet sich, die Kosten für eine angemessene Rechtsverteidigung zu übernehmen. Der Auftraggeber ist verantwortlich

dafür, dass weder bei der Herstellung noch bei der Auswertung der vertragsgegenständlichen Leistungen Rechte Dritter, wie Rechte

an Kennzeichen (Marken, Firmen, Geschmacksmuster), von Personen, Eigentümern oder Objekten, die Teil der

vertragsgegenständlichen Leistungen werden, verletzt werden. Auftragnehmer haftet nicht für die rechtliche Zulässigkeit

und Schutzfähigkeit der beauftragten Leistungen, es sei denn, dass dies schriftlich vereinbart wird. Eine rechtliche Überprüfung

findet nicht statt.

9.3 Auftragnehmer haftet nicht für den Bestand und/oder die Möglichkeit einer erneuten Lieferung der Daten und/oder für den

vorzeitigen Verlust der Daten durch technische Defekte und/oder höhere Gewalt.

9.4 Die dem Auftragnehmer zur Umsetzung des Auftrags vom Auftraggeber überlassenen Gegenstände sind

von diesem gegen Beschädigung, Verlust, Diebstahl etc. zu versichern. Sollte der Auftragnehmer

Schadensersatzansprüche gegenüber Dritten in einem solchen Zusammenhang haben und ggf. durchsetzen

können, ist der Auftragnehmer verpflichtet, die entsprechenden Forderungen an den Auftraggeber

abzutreten.

9.5 Die Gefahr für den zufälligen Untergang und die Beschädigung geht auf den Auftraggeber über, sobald das zu liefernde Material

an die den Transport ausführende Person übergeben worden ist. Der Transport wird von

Auftragnehmer nur auf ausdrücklichen Wunsch des Auftraggebers und auf dessen Kosten versichert.

9.6 Der Auftragnehmer haftet nicht in den Fällen, in denen der Auftraggeber Dritte wie Models etc. direkt beauftragt.

9.7 Schadenersatzansprüche gegen Auftragnehmer sind nur bei grob fahrlässigem und vorsätzlichem Handeln

möglich. Für Fotomodell-Vergütungen und -Kosten, Reisespesen etc. haftet Auftragnehmer nicht. Die

Geltendmachung eines mittelbaren Schadens ist ausgeschlossen. Wird das Werk bei Auftragnehmer zerstört,

ohne dass sie dies zu vertreten hat, so berührt dies ihren Vergütungsanspruch nicht.

9.8 Schadensersatzansprüche gegen Auftragnehmer sind der Höhe nach begrenzt auf die Höhe der

vereinbarten Vergütung. Beiden Vertragsparteien bleibt vorbehalten, den Nachweis zu führen, ein höherer bzw.

ein geringerer oder gar kein Schaden sei entstanden. Mit der Bezahlung eines Schadenersatzanspruches oder

durch die Zahlung sonstiger Kosten und Gebühren erwirbt der Auftraggeber keine Eigentums- oder

Nutzungsrechte an den Werken.

9.9 Mögliche Schadenersatzansprüche des Auftraggebers gegen Auftragnehmer verjähren in einem Jahr,

soweit sie nicht solche bzgl. der Verletzung von Leben, Körper, Gesundheit betreffen und/oder auf grobem

Verschulden bzw. vorsätzlichem Handeln beruhen. Die Verjährungsfrist beginnt mit der Lieferung der erstellten

Werke.

9.10 Sofern Auftragnehmer eine Produktionshaftpflicht abschließt bzw. zum Abschluss verpflichtet ist, werden die entsprechenden Kosten Auftraggeber in Rechnung gestellt.

 

10. Schlussbestimmungen

10.1 Der Auftraggeber ist nicht berechtigt, seine ihm gegen Auftragnehmer zustehenden Forderungen und

Rechte an Dritte abzutreten bzw. zu übertragen.

10.2 Nebenabreden oder von diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen abweichende Vereinbarungen bedürfen der Schriftform.

10.3 Wird eine Bestimmung des Vertrages oder dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam, berührt dies nicht die

Wirksamkeit der übrigen Allgemeinen Geschäftsbedingungen und des Vertrages. Die etwaige

Ungültigkeit oder Nichtigkeit einzelner Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen und dieses

Vertrages hat nicht die Nichtigkeit der gesamten Allgemeinen Geschäftsbedingungen und des gesamten

Vertrages zur Folge. Die Parteien verpflichten sich vielmehr in diesem Falle, die ungültigen oder nichtigen

Bestimmungen durch solche zu ersetzen oder umzudeuten, die im Rahmen des Zulässigen dem hier

Vereinbarten möglichst nahe kommen und den gewünschten wirtschaftlichen Zweck zu erreichen geeignet sind.

Entsprechendes gilt für Ausfüllung von Lücken, die sich in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen und in

diesem Vertrag eventuell herausstellen sollten. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist für beide Teile, soweit

gesetzlich zulässig, der Geschäftssitz von Auftragnehmer

10.4 Erfüllungsort und Gerichtsstand für Lieferung und Zahlung sowie sämtliche sich aus dem Vertragsverhältnis ergebenden

Streitigkeiten sind, wenn der Auftraggeber Vollkaufmann, eine juristische Personen des öffentlichen Rechts oder ein

öffentliches rechtliches Sondervermögen ist, der Sitz von Auftragnehmer. Auftragnehmer ist vorbehalten, den Auftraggeber,

der Vollkaufmann ist, auch an anderen gesetzlich vorgesehenen Gerichtsständen zu verklagen.

10.5 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Auch bei Lieferungen ins Ausland gilt deutsches Recht als vereinbart.

Die Bestimmungen des UN-Kaufrechts, Wiener Übereinkommen über Verträge über den

internationalen Warenverkauf vom 11. April 1980 (CISG), finden keine Anwendung.

Stand: Januar 2017

 

GENERAL TERMS AND CONDITIONS OF Kai Nielsen fotografie

  1. Scope

The orders to be executed by Kai Nielsen fotografie (hereinafter referred to as “Contractor”) are subject to the

general terms and conditions set forth herein.

The client (“Client”) agrees to these terms and conditions for the current order as well as for any additional and

future business with the Contractor.

Any general terms and conditions of the Client shall apply only if the Contractor expressly agrees to them in

writing.

  1. Quote and order confirmation

2.1 Quotes  are not binding.

2.2 Orders placed by the Client will not be effective until a written order confirmation  has been provided; the

parties will then enter into an agreement provided that the order confirmation reflects the quote. The Client shall

ensure that the Contractor receives the order confirmation in time prior to a shoot.

2.3 All amounts shall be given in Euros.

  1. Services and deadlines

3.1 The Contractor is entitled to execute the order at his or her own discretion in creative terms unless the

briefing or any other documentation stipulates otherwise. Any complaints about the approach, perspective,

colors, composition, models, locations, and the optical/technical tools used are therefore excluded. The

Contractor shall adhere to any guidelines provided by the Client.

3.2 The Contractor is not required to archive negatives and/or image data.

3.3 Deadlines  shall be set in writing in order to be binding. They have to be clearly and expressly stated as

deadlines. Otherwise, dates will be deemed tentative and preliminary.

3.4 If deadlines are changed or rescheduled after the agreement has been entered into, the new dates are subject

to the Contractor’s express consent.

  1. Approval

4.1 The approval may not be withheld if the services rendered are in accordance with the briefing. Late changes

to the briefing are subject to the Contractor’s consent. In the case of shoots, the approval should usually be

given on location by an agent acting on behalf of the Client.

4.2 Complaints must be filed immediately upon receipt of the materials. With regard to apparent defects, the

work is deemed approved in accordance with the agreement after a period of five (5) business days.

4.3 The Client has seven (7) days to review and select works that have been delivered to him or her. If the

license agreement is not concluded within the above-mentioned period, all works and/or storage devices shall be

returned immediately and all image data which the Client has stored on his or her end shall be deleted. Supplying

the works for the purpose of review and selection does not constitute a transfer of usage rights. Using works as

layouts or in any other way as templates, including presentations with the Client, is subject to remuneration.

  1. Rights

5.1 After the Client has made full payment of the total amount agreed upon (i.e. inclusive of fees and any (third-

party costs), he or she will be granted a non-exclusive right to use the works pursuant to the purpose set forth in

the agreement and based on the quote and/or the individual agreement.

5.2 If the Client is granted rights for “all media,” this comprises the following scenarios:

5.2.1 Above the line :

– Ads in mass-circulation titles, daily newspapers, technical publications, plus supplements and advertorials

– Outdoor posters, including CLPs up to size 18/1 and ads placed on mass transit vehicles (printed or

electronic)

5.2.2 Below the line

– POS materials (to remain at the POP), e.g. displays, banners, stickers, wobblers, etc., including posters up

to size 18/1 at or in front of the POS, including trade shows (printed or electronic)

– Promotional materials (distributed for free at the POP), e.g. brochures, catalogs, flyers, postcards, and

giveaways

– Direct marketing (personalized advertising, e.g. mailers and leaflets)

– PR, e.g. customer magazines and annual reports

– Internal use, including intranets

5.2.3 Online

– Client’s website or apps (owned media)

– Web-based advertising, in-app advertising, including banners, pop-up windows, etc. (paid media)

– Social media and blogs

– Downloads (PDF, brochures)

– Emailers

Any other usage, including usage beyond the period or outside of the geography agreed upon, is subject to

express written consent and shall be reimbursed separately.

5.3 Unless covered by the usage rights set forth in the agreement, any reproduction, distribution, publication,

modification, manipulation, public presentation or transformation for the purpose of reproduction on other media

etc. is subject to the Contractor’s written consent. In particular, the Client may not scan the works and/or save,

edit, manipulate or copy all or parts of it, use it as a basis for creating new digital images or transfer it to other

media.

5.4 The right to edit , modify or transform the work will only be granted after a written agreement has been

entered into. Furthermore, the imagery may not be traced, photographed or used in any way as a template.

5.5 Unless otherwise agreed upon, the invoice date will be the start date of the agreed-upon usage period.

5.6 No usage rights may be transferred to any third party without the Contractor’s express consent.

5.7 The Contractor and all artists/authors involved in the creation of the work in behalf of the Contractor will be

entitled to use the work created by them for self-promotion and competitions and mention the Client and his or

her client and the project and use their identifier, e.g. logos.

5.8 Options to usage rights must be claimed in writing with the Contractor no later than one (1) year after

invoicing. Afterward the options will no longer be binding for the Contractor.

5.9 Digital data used to finish the work, e.g. 3D data and texture maps of objects and sets, and any rights to these

digital data will not be granted to the Client but will exclusively remain with the artist/author.

5.10 Clients that order a portrait or pictures of people will not be entitled to reproduce or distribute the

photographs. Section 60 of the German Copyright Act shall not apply.

5.11 All property rights to the original of the work and to imagery supplied will remain with the Contractor. The

Contractor is not required to archive the works created by him or her or the devices on which these works are

stored.

5.12 The Contractor is entitled to commission third-party services necessary to perform the production, e.g. model fees, props, etc., in behalf and on account of the Client.

5.13 The right to publish works that depict people will not be transferred to the Client until all people depicted

have given their express written consent. If the services to be provided by the Contractor include model rights,

such rights will not be granted until all agreed-upon production costs have been paid.

  1. (Additional) expenses and charges levied by the German social security service for artists

6.1 The Contractor reserves the right to mark up quoted total costs by up to ten (10) percent and change the

allocation of costs within the quote. Cost overruns must be reported by the Contractor only if the overrun is or

will likely be more than ten (10) percent above the net total amount originally quoted.

6.2 The Client is required to fully pay the Contractor for any third-party costs quoted prior to the beginning of a

production. If payment is not made in time before a production is scheduled to begin, the Contractor will not be

required to execute the order.

6.3 Furthermore, the Client shall pay the charge levied by the German social security service for artists, which

the Contractor may be subject to for third-party services he or she may have to seek in order to execute the order.

  1. Reimbursement and payment

7.1 The agreed-upon grand total (i.e. professional fees plus third-party costs), which comprises the contractual

services and the usage rights to be granted pursuant to section 5 hereof, shall apply regardless of whether and to

what extent the Client takes advantage of the services.

7.2 All invoices are due at the time of receipt; deducting a discount is not permitted.

7.3 The payment claims agreed upon will persist in the full amount regardless of the reservation of rights

pursuant to section 5.1 hereof.

7.4 All amounts invoiced by the Contractor are subject to value-added tax at the rate that is valid at the time of

invoicing.

7.5 The Client is in default if no payment is made within thirty (30) days after receipt of the invoice or an

adequate request for payment. The Contractor reserves the right to make claims for any damage caused by

default, e.g. interest and fees for reminders.

7.6 The Client shall bear the currency risk.

  1. Cancellation, deadline changes and cancellation fees

8.1 Cancellations and deadline changes or delays that occur after the agreement has been entered into must be in

writing.

8.2 Cancellations and deadline changes or delays shall be reimbursed as follows:

8.2.1 The Client shall cover all third-party costs already incurred.

8.2.2 The Contractor’s professional fees shall be covered according to the following formula:

8.2.2.1 Cancellation due to inclement weather: 100% (professional fees), 100% (documented costs)

8.2.2.2 Cancellation: 100% (professional fees of the contractor) plus

  • Ten working days prior to shooting start                      50 % of the fees plus 100% documented third party cost;
  • Six working days prior to shooting start                       70 % of the fees plus 100% documented third party cost;
  • Four days prior to shooting start                                  85 % of the fees plus 100% documented third party cost;
  • Thereafter                                                                         100% of the fees plus 100% documented third party cost

8.3 The Client shall bear the risk for any circumstances for which the Contractor cannot be held accountable,

including, but not limited to, cancellation of outdoor shoots due to inclement weather, unavailability of products,

props or models (if they need to be furnished by the Contractor), travel restrictions, and force majeure.

8.4 If an order is not executed for reasons which the Contractor cannot be held accountable, he or she can charge

the Client for the full amount of the fees agreed upon. If an order has been initiated but is not completed for

reasons which the Contractor cannot be held accountable, the Contractor will be entitled to the full amount of

professional fees. An order is considered as initiated once the Contractor begins rendering the service as set forth

in the agreement. If the time required to execute the order is exceeded or if the execution of the order is delayed

or repeated for reasons which the Contractor is not responsible—e. g. due to last-minute changes to the original

briefing, inclement weather, late delivery of products, mistakes at the photo laboratory, non-appearance of

models, loss of luggage, etc.—, the professional fee will increase in relation to the fees agreed upon for the

initial scope of service. In this case, incidental expenses will increase according to the actual costs incurred.

  1. Liability and insurance

9.1 Apart from possible claims for damages, unauthorized use, distribution or any other use not agreed upon

will result in a minimum of five (5) times the amount of the usage fees agreed upon.

9.2 The Client warrants that he or she has the right to use and modify any templates, materials, programs,

layouts, etc. that he or she provides or delivers to the Contractor and that the fact that the Contractor will use

them will not affect the rights of any third party. If the Client commissions the Contractor to implement a layout

with which he or she was provided and, based on the implementation of the layout or the use of any materials

provided to the Contractor, damages are claimed or any other claims are made against the Contractor or artists

commissioned by the Contractor, the Client shall release the Contractor from any claims made by third parties

and undertake to bear all costs related to appropriate legal action. The Client shall ensure that neither the

production nor the evaluation of services set forth in the agreement will violate any rights of any third party, e.g.

copyrights (brands, companies, designs, etc.), or of persons, proprietors, or objects that will be involved in

performing the services as set forth in the agreement. The Contractor will not assume liability for the legal

admissibility or protectability of the services to be performed unless this is agreed upon in writing. There will be

no legal review of any such agreements.

9.3 The Contractor does not assume liability for the existence and/or the possibility of another delivery of data

and/or the premature loss of data caused by technical defects and/or force majeure.

9.4 The Client is required to procure insurance against damage, loss, theft, etc. for objects provided to the

Contractor in order to execute the order. If the Contractor makes and wins claims for damages against a third

party, the Contractor shall transfer all claims to the Client.

9.5 The Client assumes the risk of accidental loss or damage as soon as the materials to be delivered are handed

over to the person in charge of transportation. The Contractor will purchase transportation insurance only at the

Client’s express request and at the Client’s expense.

9.6 The Contractor does not assume liability if the Client commissions third parties, e.g. models, on his or her

own account.

9.7 Damages may be claimed against the Contractor only in cases of gross negligence and willful intent. The

Contractor is not liable for costs incurred with regard to models, travel, etc. Enforcement of a claim for indirect

damage shall be excluded. If the work is destroyed while with the Contractor for reasons which the Contractor

cannot be held accountable, this will not affect the Contractor’s claim to remuneration.

9.8 Claims against the Contractor for damages are limited to the amount of professional fees agreed upon. Both

parties to the agreement reserve the right to prove that the damage is higher or lower or that no damage has

occurred at all. By providing payment for damages or other costs and charges incurred, the Client acquires no

property or usage rights to the works.

9.9 Any damages that may be claimed by the Client from the Contractor are subject to a limitation of one (1)

year except in cases of damage arising from loss of life, bodily harm or damage to health and/or gross negligence

or intent. The period of limitation commences upon delivery of the works.

9.10 If the Contractor procures insurance against production liability or is required to do so, the Client shall be

invoiced for all related costs.

  1. Final provisions

10.1 The Client may not assign or transfer any claims or rights he or she is entitled to with regard to the

Contractor to any third party.

10.2 Modifications, supplements, or amendments to these terms and conditions must be in writing.

10.3 If a provision of the agreement or these terms and conditions becomes ineffective, the remaining provisions

of the agreement and these terms and conditions will remain in full force and effect. If a provision of the

agreement or these terms and conditions becomes invalid or void, this does not affect these terms and conditions

or the agreement in their entirety. The parties to the agreement undertake to replace the invalid or void provision

with a provision that adheres to applicable law and most closely fulfills the intended purpose and desired

business objective of the parties. This also applies to closing any loopholes that these terms and conditions or the

agreement might have. The place of performance and the place of jurisdiction for both parties to the agreement is

the place of business of the Contractor, unless otherwise required by law.

10.4 The place of performance and the place of jurisdiction for delivery and payment as well as for any legal

disputes arising from the contractual relationship is the place of business of the Contractor if the Client is a

merchant, a public law entity or a public law fund. The Contractor reserves the right to sue the Client, if he or

she is a merchant, in any other place of jurisdiction stipulated by law.

10.5 These terms and conditions are governed by the laws of the Federal Republic of Germany. Any services

rendered outside of the Federal Republic of Germany are also governed by German law. The terms and

conditions of the United Nations Convention on Contracts for the International Sale of Goods signed on April

11, 1980 in Vienna, Austria shall not apply.

Last update: January 2017

Note: The German language version of these terms and conditions shall be the version used in the event any

Dispute arises hereunder. The English translation of these terms and conditions is for convenience only and shall

not be used by the parties or any court when interpreting or construing these terms and conditions.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© KaiNielsen